Philosophie … in einem Wort

Wie mit den meisten Dingen im Leben, ist der Weg das Ziel!!

Nach 15 Jahren Berufserfahrung, entwickelt sich der Blick auf die Dinge natürlich auch und verändert sich.
Im besten Fall weiß man, was man möchte und wie man es möchte. 

Aber genauso wirken auch externe Faktoren auf die eigene Entwicklung,
sodass sich für mich vier Systeme klar abgegrenzt haben:

  • Der Gesetzgeber – das Gesundheitssystem

  • Patienten – mit ihren an uns gestellten Erwartungen

  • Schulmediziner – akademisch ausgebildete Ärzte

  • Alternativmediziner – Heilpraktiker & Osteopathen

Bedauerlicherweise ist die öffentliche Transparenz und Kooperation sehr dürftig bis verachtend, was an den einzelnen Grundlagen und wirtschaftlichen Ausgangspositionen jedes, oben von mir benannten „Unternehmens“, festzumachen ist.

  • Gesundheitssystem: Bürokraten, die nur in der Theorie, nach Statistiken oder im besten Fall aus Eigenerfahrung mit dem „Lebewesen Mensch“ beschäftigt sind

  • Patienten: in Akutsituationen ist der Patient emotional bewertend und
    weniger sachlich- wirtschaftlich bewertend. Was erklärt, warum viele Patienten sich missverstanden oder unzureichend „Gesehen“ fühlen.

  • Schulmediziner: handelt nach erworbenen wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen

  • Alternativmediziner: handelt nach verschiedenen Konzepten die aus Vorchristlicher- Ethisch- althergebrachten oder überlieferten Heilmethoden alias „Omas Hausmittel“, bestehen

Selbstredend wäre aus Sicht des Patienten, natürlich eine auf ihn und seine Betroffenheit zugeschnittene Behandlungskombination die logische Konsequenz.
Nur funktioniert unser System leider nicht selbstlos, sondern wirtschaftlich orientiert, was an sich absolut richtig ist, denn Geld müssen wir alle verdienen.

Sind wir so noch im Sinne des
Patienten tätig?
Oder eher nach der Dicke seiner Brieftasche?

Deshalb ist ein Teil meiner Philosophie, ein verbindender- kommunikativer und fachübergreifender Aspekt und folgt dem Bedürfnis nach positiver und sinnvoller Kooperation!

Um Vorangegangenes formulieren zu können brauchte es fast 10 Jahre und kam vor allem Zustande, weil ich an Grenzen kam, beim Versuch unser System so zu nutzen, wie es vermittelt wurde und dabei feststellen musste, wie weit entfernt von Kooperation, die beschriebenen „Unternehmen“ von einander waren und es bis heute noch sind.
Das zeigt sich überwiegend bei der Art und Weise mit den, an sie gerichteten Aufgaben umzugehen, vor allem dann, wenn die „Unternehmen“ kooperieren müssen.

Obwohl doch alle dasselbe Ziel verfolgen…„… die Abwesenheit von Gesundheit zu korrigieren oder herbeizuführen…“

So ergab sich, ganz gewollt und gezielt,
der Wille nach GANZHEITLICHKEIT!
Den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit zu sehen und zu erkennen!

Was sind eventuelle Gründe für seine Beschwerden? 
Wo im Leben steht der Patient?
Was für Anforderungen werden an ihn gestellt?     
Ist der Patient glücklich und zufrieden? 

Ganzheitlich eben – den Patienten als Mensch und Lebewesen zu sehen.
Unvoreingenommen und neutral den gleichen Respekt entgegenzubringen, wie man ihn für sich selbst entgegen gebracht bekommen möchte!

Deshalb ist es einfach für mich, meine Philosophie in einem Wort zu benennen.

Der Ganzheitlichkeit!